Julius — der kleine Helfer in der Narbentherapie

Julius weiß Rat

Tipps zum Therapieverlauf

Hier hat Julius ein paar wichtige Tipps zusammengestellt.
Es lohnt sich, sie sorgfältig zu beachten,
denn so wird der Heilungsprozess
wirkungsvoll unterstützt.

Tragezeit

Der Arzt hat Kompressionsbekleidung verordnet. Es ist wichtig, sie so zu tragen, wie Arzt und Experten erklärt und empfohlen haben, denn nur so kann sie am besten helfen. Keine Sorge, auch daran, dass die Kompressionsbekleidung Tag und Nacht getragen werden muss, gewöhnt sich ein Kind schnell! Natürlich soll die Kleidung – wie andere Anziehsachen auch – täglich gewechselt und gewaschen werden. Das ist nicht nur hygienischer, sondern hilft dem speziellen Kompressionsmaterial, sich zu regenerieren. Es ist deshalb am besten, wenn die Kompressionsbekleidung in mehrfacher Ausführung vorliegt.

Sonnen- einstrahlung

Auch wenn die Sonne draußen noch so lacht – die Sonne sollte nie direkt auf die verletzte Haut scheinen. Die starke UV-Strahlung fördert nämlich die Entstehung hypertropher Narben. Das kann bedeuten, dass die Narben größer werden und zu wuchern beginnen. Der beste Schutz für die Haut ist, die Kompressionsbekleidung auch bei Sonnenschein zu tragen – die hat nämlich einen sehr hohen Lichtschutzfaktor von 80 und lässt fast keine schädlichen Strahlen mehr durch. 

Körpermaße

Die Kompressionsbekleidung muss perfekt sitzen und wird deshalb exakt nach den Körpermaßen des jungen Patienten angefertigt. Aber was tun Kinder für gewöhnlich? Sie wachsen! Und auch ihr Gewicht verändert sich allmählich. Dadurch kann es passieren, dass die Kleidung auf einmal nicht mehr ganz so gut passt. Dann ist es gut, zu einem Experten im Sanitätshaus zu gehen, der den Sitz der Kleidung überprüfen und bei Bedarf Änderungen veranlassen kann. Wenn das Kind besonders „groß und stark“ geworden ist, kann er auch empfehlen, ganz neue Kleidung zu bestellen.

Narben- pflege

Die Narben bleiben durch tägliches Eincremen und Massieren weich und geschmeidig. Die Haut in dem Bereich sollte auch immer schön sauber bleiben, damit es keine Entzündungen gibt. Am besten ist es, die Haut so zu pflegen, wie der Arzt es empfohlen hat. 

Waschen

Kompressionsbekleidung sollte täglich bei 40 °C gewaschen werden. So kann sich das spezielle Material regenerieren. Das bedeutet, dass die exakte Passform wiederhergestellt wird, die für den optimalen Druck auf die verletzte Haut sorgt. Zum Waschen empfiehlt sich übrigens das Juzo Feinwaschmittel, das speziell auf die empfindlichen Fasern abgestimmt ist. Und bitte keinen Weichspüler verwenden!


Verlauf der Narbentherapie

Weitere Informationen zur Narbentherapie, wie sie abläuft und welche
Rolle die Kompressionskleidung dabei spielt, stehen im Bereich
„Julius klärt auf".

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